Nachdem mich die ganze Zeit am etwas trägen Xorg mit dem Intel-Treiber gestört habe, habe ich nun umgestellt.
Dank 2.6.29 gibt es KMS - hinter dieser Abk. verbirgt sich Kernel Mode Setting. Das bedeutet, dass das Display schon beim Booten vom Kernel eingestellt wird. Neben den kleinen Nebeneffekt, dass ich einen 1920er Framebuffer bekomme, bringt es einen weiteren Vorteil: keine Umschaltpause zwischen Console und X mehr!
Dank DRI2, UXA und einigen weiteren Neuerungen ist jetzt die Grafikausgabe endlich beschleunigt. Auch 3D-Anwendungen wie Googleearth laufen endlich.
Der einzige Nachteil: man benötigt einige Komponenten aus SVN. Dank dem x11-Overlay ist das unter Gentoo aber kein Problem. Insgesamt musste ich neben dem Kernel von Kernel.org folgende Packages freischalten:
CODE:
x11-drivers/xf86-video-intel
x11-libs/libdrm
x11-base/xorg-server
x11-libs/pixman
x11-libs/libXi
x11-libs/libXaw
x11-libs/libXfont
x11-proto/inputproto
x11-libs/libXinerama
x11-proto/randrproto
x11-drivers/xf86-input-evdev
x11-misc/util-macros
x11-libs/libXext
x11-proto/xproto
x11-proto/inputproto
x11-libs/libX11
x11-libs/libxcb
x11-proto/xcb-proto
x11-proto/xextproto
x11-drivers/xf86-input-synaptics