Gestern ging der zweite Tag vom Planspiel in Dieburg zuende.
Nachdem wir schon drei Perioden am
Vortag gespielt hatten (und dabei erfolgreich waren), stellte sich am Anfang des gestrigen Tages die Frage ob wir unseren Vorsprung halten können.
Neben dem eigentlichen Planspiel stand dann auch noch eine Präsentation an. Vor einem Vertreter der lokalen Sparkasse und einem Unternehmensberater mussten wir unsere (virtuelle) Firma vorstellen und uns den kritischen Fragen stellen. Dieses simulierte Bankengespräch sollte mit 25% in die Endbewertung eingehen.
Unsere Gruppe hatte sich dafür entschlossen das Unternehmen in die GreenDisplay AG umzubenennen und sich damit von den anderen Gruppen hervorzuheben

Da wir von Anfang an auf ökologische Produktion und neuste Technologie gesetzt hatten, war es kein Problem hier bei der Präsentation zu überzeugen. Das - ganz nebenbei - wir am billigsten produzieren konnten und genug Kapazitäten hatten, war dann nur noch das i-Tüpfelchen.
Die Gruppe, die vor uns an der Reihe war, warnte uns beim Rausgehen aus dem Präsentationsraum, dass die uns auseinandernehmen würden... Allerdings konnte der Kommilitone von der TU und ich beim Vortrag überzeugen, so dass am Ende nur noch ein paar Alibi-Fragen gestellt wurden. Kur danach mussten die beiden Vertreter zugeben, dass sie keine Fragen mehr hätten und von der Präsentation voll und ganz überzeugt wurden
Somit stand nur noch die letzte Planspielrunde aus. Die Prognosen gaben an, dass der Markt schrumpf und wir mussten darauf reagieren. Als dann die Ergebnisse an die Wand projeziert wurden, sah man schon, dass ein Unternehmen quasi pleite war. Als unsere Zahlen aufgedeckt wurden, war der Jubel allerdings groß. Trotz geschrumpften Markt konnten wir unseren Marktanteil vergrößern und haben sogar unsere gesamten Lagerbestände verkauft. Der Aktienstand, welcher die restlichen 75% der Endbewertung ausmacht, war dementsprechend gut, so dass wir mit weitem Abstand den ersten Platz erreichten.
Als gemischtes Team der Hochschule Darmstadt und der TU Darmstadt ziehen wir nun also in den Professional-Cup ein.