Sunday, January 30. 2011Magicka
Vor ein paar Tagen wurde ich auf ein kleines, aber feines Spiel aufmerksam gemacht: Magicka
Verfügbar bei Steam für knapp 10€ merkt man schon, dass da keine große Spieleschmiede inklusive großem Publisher dahinter steht. Dadurch erklären sich direkt die kreativen Ideen im Spiel. Stark vereinfacht dargestellt ist es ein Diablo für Magier. Aber im Gegensatz zu allen anderen mir bekannten Spielen mit einem Zauberbuch der verfügbaren Zauber oder gar wie im guten alten Diablo ein starr festgelegter Baum, ist das Zauerkonzept komplett anders. Grundsätzlich hat man nur acht Elemente zur Verfügung. Diese kann man aber frei kombinieren. Ein Feuerball entsteht zum Beispiel aus der Kombination von Erde und Feuer. Das ganze macht nach kurzer Einarbeitung viel Spaß. Später im Spiel muss man dann passende Kombinationen finden um die Gegner zu erledigen. Beispielsweise hat der Heilzauber auf Untote eine vernichtende Wirkung während man normalerweise alle - also auch die Gegner - heilt! Natürlich fehlt auch kein Multiplayer. Coop mit vier Zaubern die Welt zu bereisen macht da schon viel Spaß. Neben dem innovativen Zauberkonzept ist der Humor im ganzen Spiel köstlich Angefangen bei Easter-Eggs wie der Kommentar des Zaubers beim Betrachten der Tafel ("Der Sprint führt in eine falsche Richtung" - eine Anspielung auf Scrum), über zu den vielen, vielen Filmanspielungen wie "Überkreuzt nicht die Strahlen", Stab des weißen Magiers usw. Leider gibt es auch ein paar negative Seiten - der Schwierigkeitsgrad ist stellenweise happig, der Multiplayer setzt Verbindungen mit guter Latenz voraus und über das Internet gibt es auch noch Verbindungsprobleme (Hamachi ist hier eine Lösung). Ab und zu ruckelt das Spiel außerdem auf meinem Gaming-Rechner. Zwar wurden schon viele Bugs gefixt, aber einzelne nerven immer noch. Ich glaub der Klassiker in jedem Spiel ist das Rausfallen aus der Welt beim Benutzen des Teleportzaubers.. Für die paar Euro ist es aber auf jedenfall sein Geld wert. Für die jetzt noch unentschlossenen gibt es auch eine Demo bei Steam Tuesday, January 11. 2011Ärger mit OpenOffice Impress
Gerade ärgere ich mich mal wieder mit OpenOffice rum - genauer mit Impress (also Präsentationen erstellen).
Ich frag mich wie man den Müll wirklich verwenden kann. Zuerst hatte ich Probleme weil ein Video nicht abgespielt wurde. Ergebnis: benötigte Pakete waren nicht installiert. Nicht weiter schlimm, aber ohne Fehlermeldung sehr ärgerlich und aufwändig herauszufinden. Gleich danach ging es weiter mit Bildern. Hier waren einige verlinkte Bilder defekt weil sich die Pfade geändert haben. Kann passieren wenn man Präsentationen von anderen bekommt und dieser nicht weiß auf was man achten muss - aber dass das Aktualisieren der Slide-Übersicht dann Ewigkeiten nervt. Beim zweiten Video klappte das Abspielen nie - egal in welchem Format ich es eingebunden habe.. Am schlimmsten war es jedoch als ich die OpenOffice-Datei verschicken wollte. Vorher hat schon das Speichern ungewöhnlich lange gedauert und jetzt stellte ich die Ursache fest: die odp-Datei war 160MB groß. Glücklicherweise konnte ich die Ursache schnell rausfinden: sämtliche Versuche ein Video einzubinden wurden in der odp-Datei gespeichert. Auch ohne irgendwie noch verwendet zu sein. Selbst das Plugin "Presentation Minimizer" konnte das nicht rausfinden... Einfache Lösung: alle Folien kopieren und in eine neue Präsentation einfügen - Ergebnis: 6MB. Ab sofort nur noch PowerPoint oder Latex+Beamer.. Wednesday, December 22. 2010Bauarbeiten & Server
Derzeit wird im öffentlichen Bereich viel saniert - Konjunkturpaket sei dank
Unter anderem wird hier der Serverraum des Fachbereichs einmal komplett verbessert. Statt herkömmlicher Klimaanlagen soll in Zukunft bei kalten Temperaturen mit Außenluft gekühlt werden. Dann gibt es noch Kleinigkeiten wie Brandschutz, vergrößerter Raum, Kabelführung über Trassen usw Mit dem Blogeintrag werde ich das Projekt und die Probleme mit einigen Bildern erläutern. Die ganzen Bilder vom D10-Umbau finden sich in der Gallery der Fachschaft. Da Bauarbeiten wie bekannt ein wenig staubig werden können, wurde also der Serverraum temporär geräumt (ein Hoch auf fahrbare Serverschränke Zwischendrin stand dann nur noch ein angeblich gut eingepackter Netzwerkschrank in dem Raum: Und es wurde staubig: Nach einigem Ärger und etlichen Säuberungsversuchen mussten wir nun wieder in den Raum zurück - ein Serverraum für einen Fachbereich kann man halt nur mal in den Semesterferien umziehen. Hier sieht man schön wie der Raum geputzt wurde und wie groß er nun wirkt. Allerdings waren nicht wie nach Plan die Bauarbeiten in dem neuen altem Serverraum abgeschlossen. Neben dem Ärger mit dem zeitlichen Ablauf des Projekts kamen nun Bauarbeiten in einem produktiven Serverraum. Trotz Warnungen und Absprachen wurde weiterhin im Raum ohne oder mit wenig Staubschutz gearbeitet. Kurz vor Weihnachten ist das ganze dann eskaliert. Da wir im Nachbarraum mittlerweile unser Büro haben, bekommen wir es sofort mit wenn zum Beispiel eine Bohrmaschine im Serverraum benutzt wird. Kurz in den Serverraum reingeschaut steht dort ein Bauarbeiter mit der Bohrmaschine neben ihm, der gerade schnell versucht seine Spuren zu verwischen. Drauf angesprochen warum er keinen Staubsauger benutzt, hat er nur lamentiert und meinte es wäre ja nicht so wild... Jetzt hat der Serverraum ein neues Schloss und wahrscheinlich müssen alle Server nun einmal gereinigt werden. Ich bin mal gespannt wer die Kosten dafür tragen muss. Hier ein paar Bilder zur Verdeutlichung (der Raum war ja vorher komplett sauber): Auch wenn ich in die Einteilung im IT-Grundschutz Katalog von "Staub, Verschmutzung" als "Höhere Gewalt" nicht teile, zeigt sich doch, dass man beim Betrieb eines Serverraums nicht nur die Server als Hard- und Software im Blick haben muss sondern auch das Umfeld. Mehr als Warnen und Absprachen treffen kann man als einfacher Angestellter aber auch nicht. So bleibt mir nur übrig zu hoffen, dass keine Festplatte oder gar ein Server ausfällt beziehungsweise stirbt. Sunday, December 12. 2010Monitoring von freiem Speicherplatz
Merke: auch heutzutage sollte man nicht nur den freien Speicherplatz einer Partition monitoren sondern auch die Anzahl freier Inodes..
Während auf dem einen Server mit über 700 GiB belegter Speicher "gerade mal" 7,6 Millionen Inodes in Verwendung sind, gingen auf einem anderen Server mit 100 GiB Partitionsgröße gerade die 6,5 Millionen Inodes aus. Mir ist das in den letzten Jahren nicht mehr aufgetreten, so dass ich erstmal zweimal schauen musste warum keine Dateiuploads mehr funktionierten Ab demnächst darf Nagios als Bigbrother nun auch die Inode-Anzahl überwachen... Spaß mit Linksys und STP
In den letzten Tagen habe ich prototypisch eine neue Backbone-Struktur für den Fachbereich Informatik aufgebaut. Während früher pro Gebäude ein Backbone-Switch zuständig war und somit einen großen Single Point of Failure bot, soll in Zukunft ein redundantes System auch beim Ausfall eines Backbone-Switches den Betrieb am Laufen halten.
Während wir im Edge-Bereich allein durch die schiere Anzahl von benötigten Ports bzw Switches nur Linksys einsetzen, baut die neue Backbone auf "echten" Cisco Switches auf. Jedes Labor und jeder Serverschrank wird dann später mit zwei 2 Gbit-Portchannel angebunden, so dass sowohl Redundanz als auch Durchsatz für zukünftige Anwendungen (ich sag nur Image-Verteilung) gegeben ist. Gleichzeitig sorgt RSTP bzw MSTP dafür, dass es zu keiner Schleife im Netz kommt. Vereinfacht dargestellt: CODE: 3560-E----------- (1) | Linksys SRW2048 3560-E----------- (2) Direkt nachdem der Prototype aufgebaut war, kamen aber die ersten Probleme: %SW_MATM-4-MACFLAP_NOTIF: Host 001e.e500.ABCD in vlan 1234 is flapping between port PoX and port PoY Der betroffene Host war die Managementschnittstelle des Linksys SRW2048 im passenden Management-VLAN. Dadurch konnte man den Switch nicht mehr erreichen... Alle anderen Hosts, die am Switch angeschlossen waren, funktionierenden allerdings weiterhin wunderbar. In den da drauf folgenden Tagen nahm ich den Prototypen auseinander, baute von Port-Channel auf normale einfache Verbindung runter, bemühte Wireshark etc. Gleichzeitig trat ich mit dem Linksys-Support in Kontakt und hoffte auf eine Lösung. Dieser erzählte mir dann erstmal, dass sie keine Catalyst zum Testen zur Verfügung haben - nur Linksys-Produkte... Nach gut einem Moment wurde es mir zuviel mit dem Support und ich baute den gesamten Prototypen nochmal neu auf und bin kurz danach über die Ursache gestossen, die auch schon vorher per Wireshark-Trace zu sehen war: der Linksys schickt über ein vom Spanning-Tree blockiertes Interface ARP-Requests für seinen Standardgateway! Mit der Aussage festgenagelt, hat der Support dann endlich ein Dokument gefunden, dass dieses Problem beschreibt und mit einem Firmware-Update zu beheben ist. Diese Firmware stand zwar schon vorher auf der Webseite zur Verfügung, aber kein Wort von dem Fehler. Obwohl dieser in der internen Datenbank aufgezeichnet war! Mit einem Firmware-Upgrade läuft das Bäumchen jetzt korrekt und sobald unser Team Verstärkung durch mehr Personal bekommt, geht es ans Ausrollen Monday, November 1. 20102.6.36 - Suspend geht wieder & die üblichen Ärgereien
Bevor ich letzte Woche krank wurde, habe ich als letzten Versuch ein Upgrade auf 2.6.36 probiert. Ursache war ein Problem mit dem Suspend. Mein Notebook (Latitude E6500) schien in den Suspend zu gehen, blieb aber am Ende einfach an. Keine Fehlermeldung - nur eine Textkonsole und eine sich aufhitzende CPU zwangen zum harten Abschalten und somit auch Verlust des Zustands.
Jetzt habe ich 2.6.36 drauf und mein Notebook läuft seit dem 21. Oktober Schon wird man wieder an die bekannten Probleme erinnert. top - 11:07:10 up 11 days, 19:33, 3 users, load average: 1.00, 1.01, 1.03 Wie man sehen kann, wird der Swapbereich nicht unerheblich verwendet. Während Firefox mit seinem 568 MB Speicherverbrauch eher normal da steht, scheint PSI ein Speicherleck zu haben. Weiterhin habe ich 241 Zombie-Prozesse: [kded4] <defunct> Diese scheinen durch ecryptfs und Suspend zu entstehen Also: neustarten. Aber das machen ja mittlerweile nicht nur die Windows-Anhänger sondern trifft gleichermaßen Apple- wie Linux-User. Friday, October 8. 2010Semesterstart
Wieder mal gehen die Vorlesungen los und dieses Mal scheint es mir ein wenig chaotischer.
Am Mittwoch bin ich zu meinem Seminaren gegangen und mich schon über den kleinen Raum gewundert. Da wurde für eine geplante 36er Veranstaltung ein Raum gewählt, der nur 16 Personen fassen kann... Nach einem Umzug in einen anderen Raum (der eigentlich für einen anderen Fachbereich belegt ist) wurden dann noch weitere 3 Personen in das Seminar aufgenommen. Ein paar Tage später kam dann die E-Mail zur Raumänderung - diesmal wurde die 39-Mann Veranstaltung in einen 20er Raum gebucht Bei meinem T-Schein wurde am Anfang der Vorlesung die restlichen Praktikumsplätze verlost (ja, mit echten Losen - der Dozent war vorbereitet). Obwohl schon vor einem Jahr angesprochen, hat sich scheinbar die Lage bei S- und T-Scheinen kaum geändert. Aber es gibt auch positives: ich bin noch in ein cooles Master Projekt Systementwicklung reingekommen: Implementierung eines Datenbankmanagementsystems. Damit soll das häufige Problem, dass in der Lehre an einem komplexen DBMS manche Details nicht gezeigt werden können, behoben werden. Also quasi ein Lehrmodell für ein DBMS erstellen Friday, October 1. 2010Videobeschleunigung per GPU
Nachdem mein MediaPC nun erfolgreich läuft, hat mich mal interessiert wie stark die CPU durch ein HD-Video belastet wird..
Hier zuerst einmal die CPU-Auslastung eines Intel Atom D525 mit 1,8Ghz. Hier hat beim Abspielen der Film an einigen Stellen geruckelt. ![]() Mit Videobeschleunigung durch den Nvidia Chip sieht das ganze viel besser aus - und ruckelt auch nicht ![]() Testfilm war das gerade neu erschiene Blender-Video: Sintel. Als Sequenz habe ich den Anfang bis zum Titel genommen. Das ganze ist natürlich nicht als wissenschaftlicher Benchmark zu sehen sondern mehr als Vergleich Das ganze zeigt aber eindrucksvoll, dass ein kleiner MediaPC mit Atom-CPU eine große Kiste zum Videosabspielen ablösen kann. Saturday, September 18. 2010MediaPC und Backup-Kiste
Nachdem die Lieferung aufgrund von Sicherheitsgründen länger gedauert hat, ist mittlerweile die neue Hardware angekommen.
Aufgabe war es eine kleine lautlose Kiste zusammenzustellen, die sowohl als MediaPC am TV hängt als auch für Backups zuständig ist. Nach langer Suche fiel die Auswahl schließlich auf das Asus ATIONT-I. Ein neues Mainboard mit Atom 525 und Nvidia ION. Als Gehäuse wählte ich das Antec ISK 300-65. Klein, Platz für zwei 2,5'' Festplatten und ganz wichtig: externes Netzteil. Die 65 Watt sollten ausreichen und ist natürlich sparsamer als ein 300 Watt Netzteil Als Festplatten verwende ich einfach zwei alte Sata-Platten - mit jeweils 250 GB. Das reicht im Mirror-Raid erstmal für ein System und einige Backupgenerationen. Nur der Arbeitsspeicher war mein größtes Sorgenkind. Obwohl ich explizit den Kingston-Speicher gekauft habe, der bei Asus exakt auf der Qualified Vendor List aufgeführt wird, wollte das Board nicht starten. Obwohl das Board hochmodern ist, gibt es keinen onboard Lautsprecher wie ich es sonst mittlerweile gewöhnt bin. Da das Gehäuse auch über keinen Speaker verfügt, habe ich zu Analyse-Zwecken erstmal einen Lautsprecher aus einem anderen Gehäuse entführt. Aber selbst mit dem Lautsprecher konnte ich dem Mainboard kein Lebenszeichen entlocken - nur ohne Speicherriegel kamen die erwarteten Post-Codes. Ein zweiter Speicherriegel brachte auch keine Besserung. Erst ein kleinerer Riegel mit nur einem Gigabyte verholf dann endlich zum Boot. Da werde ich noch Asus eine wütende Mail schreiben... Jetzt läuft jedenfalls erstmal die Installation Update: Asus hat auf meine Mail reagiert und mir ein neues Bios gemailt: [..] das Problem ist, das Kingston die verbauten Chips bzw. die hinterlegten Ansteuerung verändert hat. Schnell per USB-Stick das Bios aktualisiert und siehe da: der Speicher wird nun erkannt Mittlerweile ist das Bios auch auf der Asus-Webseite zu finden. Problem gelöst, aber trotzdem war das ganze ärgerlich Sunday, September 12. 2010Zweite HDD im Dell Latitude
Schon bevor ich mir durch den Festplattenausfall die SSD gekauft habe, habe ich mit der Anschaffung einer SSD geliebäugelt.
Da der kleine Speicherplatz einer SSD mir nicht ausreicht, hatte ich mir ein HDD-Caddy für das "modular media bay" bei Ebay bestellt. Nach 14 Tagen Lieferzeit aus China kam gestern das Päckchen an. Auch wenn die Verarbeitungsqualität nicht so toll ist, kann ich nun eine 2,5'' HDD gleichzeitig zur SSD benutzen. Schade eigentlich, dass Dell keine solchen Caddys selbst für die Latitude E-Serie anbietet bzw gerade nicht im Angebot hat Beim ersten Test ist dann aber gleich aufgefallen, was an solchen Festplatten im Notebook neben den schlechten Zugriffszeiten so negativ ist: sie werden gut warm. Jetzt kann ich wenigstens das gute aus beiden Welten haben: schnelle, leise, kalte SSD für System und Benutzerdaten und große, selten benötigte HDD für die Datenhaltung. Wenn ich schon an die wieder anstehende Windows-Installation (ja, manchmal braucht man noch ein Windows neben dem Linux) denke, bin ich froh alle Software als ISO rumliegen zu haben.. Die zig Gigabyte kann man zwar schnell wiederrunterladen (es lebe MSDN-AA) aber das dauert dann auch wieder seine Zeit. Da auf der HDD dann nur Daten liegen, die ich eher selten brauche, kann die HDD runterfahren und lange in diesem Status bleiben. Das schont wiederrum den Akku und verhindert, dass der Spareffekt durch die SSD zunichte gemacht wird. Schon allein für die ganzen Fotos, die ich mache, ist die große HDD sinnvoll - man glaubt garnicht wie schnell sich da ein paar dutzend Gigabyte sammeln wenn man im Raw-Format speichert Wednesday, September 8. 2010EXIST-priME-Cup - Professional Cup: Ergebnis
Mittlerweile habe ich die Ergebnisse vom priME-Cup - leider war ich ja den zweiten Tag krank
Nachdem wir in der ersten Spielrunde noch fast 2.000.000€ Überziehungskredit brauchten, erholten wir uns schnell. Dennoch reichte es in der Gesamtplazierung in unserem Markt (wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt) nur für Platz 3. Dennoch war es wieder interessant und spannend das Planspiel zu spielen und ich kann jedem Studi nur empfehlen bei der nächsten Runde mitzumachen. Pin+Tan
Gerade bin ich über ein neues Sicherheitsfeature von Paypal gestolpert. Ich konnte nicht mehr per Bankeinzug zahlen, sondern nur noch per Giropay oder Überweisung.
Warum genau Lastschrift deaktiviert war weiß ich nicht, aber was soll ich mit Giropay?! Ich kann aus einfachem Grund kein Giropay machen - ich habe kein OnlineBanking per PIN&TAN. Ganz einfach aufgrund meiner früheren Entscheidung, dass mir dieses Verfahren zu unsicher ist. Ich habe HBCI per Chipkarte mit fünfstelliger PIN sowie ein Klasse2-Leser (also mit Pinpad). Bloß weil die Banken sich vor Jahren entschieden haben, dass die Kosten für HBCI mit Kartenleser zu hoch sind, wird weiterhin am unsicheren Standard Pin+Tan rumgedoktert.. Ich frag mich nur wann die Kosten für diese andauerenden Nachbesserungen höher sind als das Setzen auf eine sichere Infrastruktur von Start ab. Jetzt muss ich ein paar Tage mehr auf die Hardware-Lieferung warten. Mehr zu der Hardware kommt dann demnächst Sunday, September 5. 2010Kino am Sonntag?
In den letzten Monaten war ich selten im Kino. Heute gab sich mal wieder die Gelegenheit, ein guter Film (Inception) in der Auswahl und ein paar Leute..
Als wir dann ans Karten reservieren kamen, kam der Schock. Klar, nach sieben Wochen Laufzeit läuft es nur noch im kleinen Kino mit 10 Reihen - da Reihe 3 nicht in Frage kam, musste es Kategorie A sein. Das ergibt dann: 7,7 € Grundpreis + 1€ Zuschlag Kategorie A + 1€ filmbezogener Zuschlag Schon jetzt ist der Film bei Amazon vorbestellbar - 17€ für die DVD und 24€ für Bluray. Ich kann ja verstehen, dass die Kinos Sonntag höhere Preise verlangen wollen/können, aber wenn man da mit vier Leuten ins Kino geht, fährt man mit der Bluray deutlich billiger. Außerdem kann man den Film beliebig oft gucken oder gar die Scheibe danach wieder verkaufen.. Oder ganz legal: einem Freund leihen. Also warte ich nun auf die nächste Gelegenheit - an einem Kino-Dienstag oder dem Studi-Montag oder warte einfach auf das Erscheinen des Films.. Saturday, September 4. 2010Wieder online
Nachdem mir am Mittwoch meine Notebookfestplatte ausgefallen ist, baue ich mir so langsam wieder mein Notebook auf.
Schmerzhaft ist der Wechsel von Gentoo auf Kubuntu, aber ich habe gerade nicht die Zeit mir wieder ein schönes System hochzuzimmern. Das letzte Backup ist wie üblich nicht ganz so aktuell Bis auf einen kleinen Verlust sind jedoch alle wichtigen Daten noch vorhanden. Ansonsten habe ich den Ausfall zum Anlass genommen um mir endlich eine SSD zu kaufen. Nach ein wenig rumsuchen, entschied ich mich für die Crucial RealSSD C300. Die ist zwar ein wenig teurer, als die anderen SSDs, aber die Performance soll besser sein. Da ich sofort eine SSD brauchte, habe ich mich zum lokalen Händler begeben. Direkt nach dem Einbau kam eine Kubuntu-Installation vom USB-Stick und schon da war ich von der Geschwindigkeit sehr angetan. Nach der erfolgreichen Installation jedoch began der Spaß - das Booten ist absolut schnell und auch der KDE-Login ist nun deutlich schneller. Die Angaben zur SSD stimmen auch - ich schaffe es tatsächlich mit 140MB/s zu schreiben. Nur beim Lesen kam ich auf maximal 280MB/s. Hier bremst eindeutig mein Sata-Chip mit nur 3 Gb/s Als viel angenehmer stellt sich jedoch das absolute ruhige Notebook heraus - keine nervigen Festplattengeräusche mehr. Wednesday, September 1. 2010Tagesfazit
Gute Nacht. EXIST-priME-Cup - Professional Cup
Soeben bin ich in Frankfurt angekommen - natürlich City-gemäß im 14. Stockwerk. Nach unserem Erfolg bei der letzten Runde des EXIST priME-Cups, spielen wir dieses Mal gegen neun andere Teams.
Die letzte Runde vor dem Bundesentscheid findet an der "FOM Hochschule für Oekonomie & Management" statt - einer privaten Hochschule direkt gegenüber dem Uni Campus Frankfurt. Ich hoffe, dass ich zwischendurch ein wenig zum Bloggen komme - ansonsten gibt es erst heute abend das nächste Update Monday, August 30. 2010Bewertungsmaßstäbe
Manchmal stelle ich mir die Frage was sich manche Kommilitonen bei ihrer Abschlussarbeit denken.
Heute hatte ich wieder eine Arbeit in den Fingern, die in meinen Augen einer Master-Arbeit nicht würdig war. Mit einem Auge zu wäre es eine Bachelor-Arbeit geworden, aber selbst dort wäre es keine tolle Note gewesen. Dabei meine ich jetzt nicht die Grammatik- und Rechtschreibefehler oder gar fehlerhafte Setzung und halbvolle Seiten sondern in meinen Augen wirkliche Fehler. Wie kann man über ein Thema schreiben und nicht auf die reichhaltigen Veröffentlichungen des Herstellers eingehen oder wenigstens im Literaturverzeichnis auflisten? Wie kann man übersehen, dass man bei einem halben Jahr Bearbeitungszeit die Quellen aus dem Internet mit Abrufdatum vom letzten Jahr angegeben hat? Warum werden so viele Behauptungen aufgestellt und nicht mit Quellenangaben belegt oder selbst bewiesen? Aber viel wichtiger: warum sind in der Arbeit nur bekannte Techniken beschrieben worden - quasi als Anleitung. Bei den Grundlagen wurden dann echte sachliche Fehler eingebaut, keine weiterführenden Gedanken aufgebaut und quasi als i-Tüpfelchen im Fazit neue Tatsachen erwähnt. Das ist für mich keine wissenschaftliche Arbeit. Wie kann da trotzdem noch eine "gute" Note rumkommen? Damit ich nicht weiter fassungslos rumsitzen muss, habe ich mir eben erstmal eine andere Arbeiten geben lassen. Eine bei der das Lesen Spaß machen soll - und nach erstem Blättern ist dem auch so Also nun erstmal afk - Arbeit lesen. Sunday, August 29. 2010Projekt: Freier Blick auf die Strasse
Bei meinem kleinen Renault Clio steht mal wieder ein Scheibenwischerwechsel an - die alten sind einfach fertig und lösen sich auf der Beifahrerseite schon auf.
Nach ein wenig Suchen entschied ich mich für die Bosch Aerotwin. Einmal weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass Markenscheibenwischer deutlich länger halten und auch im Alter besser wischen. Außerdem brauche ich wieder Wischerblätter mit Spoiler und mich reizt die neue Form ohne Metallverstrebung über dem Gummi.. Als dann began die Suche nach dem passenden Modell. Zuerst einmal hing ich im News-Bereich der Bosch-Homepage zu dem Scheibenwischer fest. Dort gibt es zwar Links wie "Erfahren Sie mehr über die Aerotwin-Wischblätter von Bosch" aber keine Links zu dem echten Produkt... Nur über Kfz-Teile -> Scheibenwischer komme ich zu den interessanten Seiten. Aus dem Autozubehör kennt man ja die ewig langen Listen mit allen Fahrzeugmodellen und den passenden Scheibenwischern. Anstatt mir im Internet die Suche zu erleichtern, bekommt man bei Bosch genau diese Liste als PDF-Dokument zum Download. Also brauche ich ein "AR 503 S" bzw "A 503 S" - nur was ist der Unterschied zu beiden Produktnummern? Irgendwann fand ich die Boschseite die mir die Produktnummer erklärte: ARxxxS --> Aerotwin zur Nachrüstung Damit startete die Suche nach einem Händler. Das Problem: bei Amazon gibt es das passende Modell für mein Auto nicht. Bei Ebay gibt es ein paar Angebote für Neuware, aber bei dem einen Händler ist der Preis zu hoch und beim anderen stimmen die Kompatibilitsangaben nicht. Nun war gestern mein WG-Kumpel unterwegs und hat für sein Auto sich auch solche Scheibenwischer geholt. Die Berater im Baumarkt wussten auch nicht bescheid und haben mal A und AR geöffnet. Angeblich war kein Unterschied zu sehen... Jetzt werde ich dann wohl auch mal in einen lokalen Markt gehen und hoffen, dass ein AR503S verfügbar ist.. Ich frag mich nur warum das ganze so kompliziert sein muss. Bei vielen Online-Shops ergibt nicht mal die Suche nach Fahrzeug Schlüsselnummer eine passende Auswahl. Da wird dann der Scheibenwischer garnicht erst angeboten obwohl er eigentlich im Shop verfügbar ist... Thursday, August 26. 2010Sicherheit & Updates
Heute war mal wieder so ein Tag wo ich mir dachte was das eigentlich soll.
Durch einen Zufall habe ich mitbekommen, dass dstat - ein eigentlich überaus nützliches Tool, aus dem aktuellen Verzeichnis den Ordner Plugins lesen will. Wie der Zufall es halt wollte, führte ich dstat in einem Verzeichnis aus, das ich in einer anderen SSH-Session schon gelöscht hatte und bekam eine Fehlermeldung.. Ein kurzer Blick in den Sourcecode brachte dann die Erklärung:
Weiter unten im Code stand dann endgültig fest, dass diese dstat-Version aus dem aktuellen Verzeichnis Code nachlädt und ausführt. Ein kleiner Check und der Demo-Exploit wurde einem Kollegen auf seinem System vorgeführt (so schnell bekommt man Root-Rechte auf einem Server...). Wie oft kommt es schon mal vor, dass man als root dstat in /tmp oder anderen Verzeichnissen ausführt Dann began die Suche, ob nicht schon jemand diesen eklatanten Bug gefunden hat. In der Tat wurde schon Ende 2009 Debian über ein Advisory auf diese Lücke aufmerksam gemacht. Man liest weiter und ich jedenfalls staune nicht schlecht, dass diese Lücke nur in unstable gefixt wurde, aber weder in stable noch in oldstable. dstat (PTS) Also: warten auf das Update und solange dstat vorsichtig benutzen.. Natürlich ist es klar, dass man kein Versionssprung einbringen will, aber der Fix gegen die verwendete Version ist nun wirklich trivial. Ich befürchte eher, dass irgendwo im Patch-Prozess der Bug aufgrund der neuen Version in unstable zu schnell geschlossen wurde und dann nicht die Schritte für ein Fix in stable angegangen wurden Tuesday, August 24. 2010Anonyme Bewerbungen
Seit einigen Tagen geistert ja die Idee der anonymen Bewerbungen durch die Politik.
Das ganze erinnert mich an meine Zeit als Studierender in einer Berufungskommission für eine neue Professorenstelle. Deswegen kenne ich auch die andere Seite einer Bewerbung - das Auswahlverfahren. Aus genau diesem Grund aber bin ich so verwundert warum sich Interessengruppen noch nicht groß in die Diskussion über die anonymen Bewerbungen eingemischt haben. Wie für jeden offensichtlich ist, herrscht an unserem Fachbereich ein Frauenmangel - sowohl bei den Mitarbeitern als auch bei den Professoren. Wenn man diesen Mangel nun beheben möchte, muss man doch eigentlich mehr Frauen einstellen. Also quasi das Ungleichgewicht auf der aktuellen Beschäftigungsseite mit einem Vorteil für Frauen im Bewerbungsverfahren kompensieren (das gleiche gilt natürlich auch für andere Gruppen). Natürlich immer unter der Maßgabe der gleichen Qualifikation. Aus genau diesem Grund kenne ich bei unseren Stellenausschreibungen folgenden Anhang: An der Hochschule Darmstadt besteht ein Frauenförderplan. Im Rahmen der tatsächlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und der gesetzlichen Maßgabe, die Unterrepräsentanz von Frauen innerhalb des Geltungsbereichs des Frauenförderplans zu beseitigen, ist die Hochschule Darmstadt an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert. Sollte also ein solcher Ansatz auch bei uns an der Hochschule zum Einsatz kommen, würden auf einmal während der Sichtung alle Beauftragten ausgeschlossen werden. Vielleicht sogar ein angenehmer Aspekt, aber es würde die ganze Diskussion auf einen späteren Termin verlagern. Vielleicht sogar noch schlimmer - wenn ich bei einer Frau eine Lücke im Lebenslauf finde ist das ok, aber bei einem Mann macht man sich schon Gedanken (sehr wenige nehmen ja Vaterschaftsurlaub). Welche Personaler würde dann nicht gleich alle Bewerbungen mit Lücken bei der Vorselektion rauswerfen? Und er muss nicht mal Angst vor der Frauenbeauftragten haben - immerhin kennt er das Geschlecht ja nicht und wirft auch Männer aus. Außerdem halte ich das ganze nicht überall für praktikabel. Wenn ich eine Liste der Bewerber und die Hand bekomme, dann steht da bei Professoren ihr Promotionsthema. Das ist recht eindeutig und nicht so leicht zu anonymisieren. Die Prioritätenliste steht sowieso erst nachdem die Bewerbungsgespräche geführt wurden. Somit ist die Forderung nach anonymen Bewerbungen (bzw. anonymen Bewerbungsverfahren) für mich nur eins: der Vorwurf man würde unfair selektieren. Abgesehen von Vitamin B was weiterhin möglich sein wird, ändert sich also in meinen Augen nicht viel. Das eigentliche Problem (zumindestens im akademischen Bereich bei naturwissenschaftlichen Fächern) ist doch ein anderes: wir haben viel zu wenige weibliche Absolventen oder gar schon viel zu wenige Studienanfängerinnen. So wundere ich mich nicht, dass sich zu wenige Frauen auf eine Professorenstelle bewerben. Wenn dann die passende Qualifikation gegeben ist, habe ich nichts gegen eine weitere Professorin am Fachbereich
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